Einführung des Cloud Computer: Die Hürde fürs Bauen senken

Wir stellen den Cloud Computer für Manus vor – eine dedizierte Maschine in der Cloud, die deine Bots, Python-Skripte und Software rund um die Uhr ausführt. Jetzt kann jeder alles bauen und betreiben.
Jahrzehntelang war diese Art von Möglichkeit hinter einer technischen Mauer versteckt. Wenn du Software rund um die Uhr laufen lassen wolltest, musstest du „die Cloud“ verstehen.
Die Cloud gibt es, weil dein Laptop dafür nicht gebaut ist. Laptops gehen in den Schlafmodus, verlieren die Verbindung und fahren herunter. Um ein Programm nonstop laufen zu lassen, musst du es auf einer Maschine hosten, die niemals ausgeschaltet wird.
Traditionell bedeutete das, Server bei AWS oder Vercel zu mieten, ein Betriebssystem zu konfigurieren, Schlüssel zu verwalten und Code zu schreiben. Das war ein Prozess, der nur Entwicklern vorbehalten war.
Automatisierungen zu bauen, die niemals schlafen, war das Patent der Entwickler. Bis heute.
Warum einen Cloud Computer nutzen?
Ein Cloud Computer bietet dir zwei Dinge, die dein Laptop nicht kann:
Er schaltet sich nie aus. Dein Laptop schläft, verliert WLAN und fährt irgendwann herunter. Ein Cloud Computer nicht. Er läuft rund um die Uhr, sodass alles, was Manus darauf einrichtet, weiter funktioniert – auch wenn du schläfst, im Flugzeug sitzt oder übers Wochenende weg bist.
Deine Dateien und Einstellungen bleiben erhalten. Jede normale Manus-Session startet auf einer weißen Leinwand – sie hat keinen Zugriff auf das, was du gestern gemacht hast. Ein Cloud Computer funktioniert eher wie dein eigener Laptop. Dateien, die Manus darauf erstellt, bleiben dort. Werkzeuge, die Manus installiert, bleiben installiert. Wenn du möchtest, dass Manus dort weitermacht, wo es letzte Woche aufgehört hat, kann es das, weil die Arbeit noch auf der Maschine liegt.
Zusammen verändern diese zwei Dinge, was möglich ist. Du kannst am Montag einen Bot einrichten und darauf vertrauen, dass er am Freitag noch Nachrichten beantwortet. Du kannst Manus heute eine Datenbank bauen lassen, nächsten Monat erweitern und in einem Jahr einen vollständigen Bericht abrufen. Du kannst ein fortlaufendes Projekt bauen statt nur eine einmalige Aufgabe.
Keine Server mieten. Kein Code lernen. Keine technische Einrichtung. Du beschreibst das Ergebnis, und dein Cloud Computer hält es am Laufen.
Wann solltest du den Cloud Computer nutzen?
Manus bietet drei Umgebungen, jede für unterschiedliche Aufgaben. Der Cloud Computer ersetzt die anderen nicht – er erweitert die Möglichkeiten durch eine Always-On-Funktion. Hier eine kurze Übersicht, wann du welche Umgebung nutzt.
Szenario | Richtige Umgebung |
Python-Skript, Analyse, Dokument oder Web-App/Website bauen | Temporäre Sandbox |
Lokale Dateien organisieren oder Apps auf deinem Rechner steuern | Manus Desktop |
Einen 24/7 Bot laufen lassen (Slack, Discord, Kundenservice) | Cloud Computer |
Persistente Wissensdatenbank oder Live-Datenbank (z.B. MySQL) | Cloud Computer |
Selbst gehostete Open-Source-Tools (Home Assistant, Metabase) | Cloud Computer |
Geplante Scraper oder Berichte (z.B. täglich um 4 Uhr morgens) | Cloud Computer |
Was du hosten und automatisieren kannst
Mit der technischen Hürde weg ist die einzige wirkliche Grenze deine Vorstellungskraft. Hier ein paar Beispiele:
1. Hoste deine eigenen 24/7 Bots

Bots sind für jedes Business mächtig – sie übernehmen Kundenservice auf WhatsApp, sortieren Leads auf Telegram, managen Communities auf Discord. Das Problem war immer die Infrastruktur: eine Maschine, die nie schläft, sichere Zugangsdaten und verlässliche API-Integrationen. Der Cloud Computer regelt das alles.
Beispiel-Prompt:
„Ich möchte einen Slack-Bot bauen, der täglich Nachrichten für mein Team zusammenfasst. Nutze die Manus API für die Zusammenfassung und führe mich Schritt für Schritt durch das Verbinden meiner Slack-Zugangsdaten, damit er rund um die Uhr läuft.“
2. Baue eine persistente Wissensdatenbank
Der größte Vorteil des Cloud Computers ist sein Dateisystem. In einer normalen Manus-Session ist jede Aufgabe isoliert – Manus kann keine Dateien von gestern sehen. Auf demselben Cloud Computer teilen sich alle Aufgaben dieselbe Festplatte. Manus kann Dateien durchsuchen, lesen und darauf aufbauen, die du vorher erstellt hast. So kannst du eine Live-Datenbank oder ein kontinuierliches Berichtssystem betreiben, das aus den Daten von letzter Woche, letztem Monat und letztem Jahr lernt.
Beispiel-Prompt:
„Erstelle eine MySQL-Datenbank, um unsere wöchentlichen Verkaufszahlen zu verfolgen. Jeden Freitag um 17 Uhr soll die neue CSV, die ich hochlade, eingelesen, die Datenbank aktualisiert und ein Trendbericht basierend auf allen historischen Daten erstellt werden.“
3. Entdecke die Welt der Open-Source-Tools

Setze jedes Open-Source-Tool ein, ohne dich mit Installationsanleitungen oder Terminalbefehlen herumzuschlagen. Willst du WordPress für einen Blog, Metabase für Dashboards, Odoo für deine Abläufe oder Plausible für Analytics? Manus richtet es ein und bringt es zum Laufen.
Beispiel-Prompt:
„Ich möchte Home Assistant selbst hosten. Installiere es, konfiguriere die Grundfunktionen und gib mir die URL, damit ich mich einloggen und meine Smart-Home-Geräte remote verwalten kann.“
4. Führe geplante Scraper aus
Sag Manus, es soll eine Konkurrenzseite nach einem Zeitplan durchsuchen und dir einen frischen Bericht liefern, wenn du aufwachst.
Beispiel-Prompt:
„Schreibe einen Python-Scraper, der jeden Morgen um 4:00 Uhr die Preise auf [Konkurrenz-Website] überprüft. Speichere die Ergebnisse in einer Tabelle und markiere alle Preissenkungen.“
5. Nutze mächtige Entwickler-Tools ohne Setup
Einige der leistungsfähigsten neuen KI-Tools sind Kommandozeilen-Tools – Software, die du per Befehl steuerst, statt durch eine App zu klicken. Sie sind schnell, flexibel und oft leistungsfähiger als ihre polierten Pendants, aber die Installation und Konfiguration kann einschüchternd sein. Dein Cloud Computer übernimmt das für dich. Manus installiert das Tool, richtet die Umgebung ein und führt die Befehle für dich aus – so bekommst du Profi-Software-Power, ohne je ein Terminal anzufassen.
Beispiel-Prompt:
„Richte einen Open-Source-Coding-Assistenten auf meinem Cloud Computer ein und nutze ihn, um die Python-Skripte, die ich hochlade, aufzuräumen. Erkläre mir die Ergebnisse in einfachem Englisch.“
So greifst du auf deinen Cloud Computer zu
Du musst nicht entscheiden, wann du ihn nutzt. Manus schlägt automatisch einen Cloud Computer vor und weist ihn zu, sobald deine Aufgabe dauerhafte Laufzeit oder eine dedizierte Umgebung braucht.
So richtest du selbst einen ein:
1.Gehe zu Einstellungen > Mein Computer.
2.Klicke auf Cloud Computer erstellen.
3.Wähle einen Plan: Basic für einfache Python-Skripte, Standard für aktive Websites und APIs oder Advanced für Team-Datenbanken.
4.Wähle Standort und Speicher.
Sobald er läuft, kannst du CPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz im Dashboard überwachen.
Häufig gestellte Fragen
F: Worin unterscheidet sich der Cloud Computer von der normalen Manus Sandbox?A: Die normale Sandbox ist temporär – sie startet für eine Aufgabe und verschwindet, wenn die Session endet. Der Cloud Computer ist persistent. Er läuft 24/7, hostet Bots, führt geplante Jobs aus und hält ein durchsuchbares Dateisystem über Aufgaben hinweg.
F: Wann soll ich Manus Desktop statt Cloud Computer nutzen?A: Nutze Manus Desktop, wenn die Aufgabe Dateien oder Apps auf deinem physischen Rechner betrifft. Nutze den Cloud Computer, wenn die Aufgabe kontinuierlich in einer isolierten, immer aktiven Umgebung laufen muss.
F: Muss ich programmieren können?A: Nein. Beschreibe dein Ziel in einfachem Englisch. Manus schreibt den Code, konfiguriert die Umgebung und führt ihn aus.
F: Sind meine lokalen Daten sicher?A: Ja. Der Cloud Computer ist komplett von deinem persönlichen Rechner isoliert und hat keinen Zugriff auf deine lokalen Dateien.
F: Kann mein Team auf meinen Cloud Computer zugreifen?A: Der Zugriff ist streng kontrolliert. Berechtigungen basieren darauf, wer die letzte Nachricht in einer Session gesendet hat, sodass historische Dateien geschützt bleiben.
F: Was passiert, wenn ich meinen Plan upgrade?A: Die virtuelle Maschine startet neu, um die neuen Ressourcen zu aktivieren. Laufende Projekte pausieren kurz, bis sie wieder online ist.
F: Was passiert, wenn ich nicht mehr bezahle?A: Die persistente Sandbox wird geschlossen und die Arbeitsdateien gelöscht. Alle ausgelieferten Ergebnisse – Berichte, Tabellen und andere finale Dateien – bleiben im Chatverlauf.
F: Wie greife ich direkt auf den Cloud Computer zu?A: Per SSH von deinem lokalen Terminal oder über das Web-Terminal im Manus Dashboard.
F: Welches Betriebssystem läuft darauf?A: Ubuntu – eine kostenlose, Open-Source-Linux-Distribution, die weit verbreitet auf privaten Rechnern, Servern und in der Cloud genutzt wird.
F: Gibt es eine grafische Desktop-Oberfläche?A: Derzeit nicht. Der Cloud Computer ist nur Kommandozeile, aber das schränkt nicht ein, was Manus darauf bauen, deployen oder ausführen kann.
F: Nutzt Manus automatisch den Cloud Computer, wenn er aktiv ist?A: Nein. Jede Aufgabe startet in einer temporären Sandbox. Manus entscheidet von Aufgabe zu Aufgabe, ob Sandbox oder Cloud Computer genutzt wird, je nachdem, was die Aufgabe braucht.
Die Zukunft der Arbeit ist Always On
Der Cloud Computer ist nicht nur ein neues Feature – er verändert, wie du mit KI arbeitest. Indem er Hardware, Serverkonfiguration und Programmierkenntnisse überflüssig macht, ermöglicht Manus jedem, professionelle, 24/7 Automatisierungen zu bauen.
Mach dir keine Sorgen mehr um Python-Skripte und Laufzeiten. Verfügbar im Web und mobil. Lass deinen digitalen Mitarbeiter die Nachtschicht übernehmen.
